Klingel, aber ohne brummen

Tage im Haus: 1111

Als wir eingezogen sind, hat uns Viebrockhaus die Klingel im klassischem Sinne gebaut. Der Schalter der Klingel schließt den Stromkreis und der Gong ertönt (Ding Dong). Simpel, und funktional.

Zu simpel

Das war mir etwas zu simpel und unflexibel, also habe ich kurzerhand die Kabel der Klingel an einen Analogen Eingang (Digitale sind derzeit alle belegt) einer Loxone Extension gehangen. Der Stromkreislauf des Gongs wird jetzt durch ein Relais der Loxone Extension geschlossen. Jetzt geht es an die Programmierung.

Klingel Programmierung

Erläuterung

Links finden wir also den Klingeltaster, dieser ist verbunden mit einem Tastschalter. Sobald der Tastschalter einen Tastendruck über Tr mitbekommt, gibt Qon einen Kurzen Impuls weiter.

Dies habe ich so gemacht, damit die Klingel auch gedrückt gehalten werden kann und es ertönt nicht dieses nervige Brummen (Ding brrrrrrrrrrr Dong). Der Tastschalter hat Standardmäßig eine Dauer des Ausgansimpuls von 0,1 Sekunden, was bei einem Ding Dong vollkommen ausreichend ist. Wenn man jetzt einen Gong mit einem Dauerton hat, dann kann man diese Impulsdauer auch auf eine Sekunde oder mehr stellen, dann würde der Ton für diesen Zeitraum zu hören sein.

Dieser Impuls geht nicht direkt weiter zu meinem Gong, denn ich möchte zum einen den hörbaren Gong über die Visualisierung ein/ausschaltbar machen und ich möchte eine Push-Benachrichtigung auf mein Handy haben. Wenn also Klingel Gong erlaubt eingeschaltet ist und die Taste an der Tür gedrückt wurde, dann erhalte ich einen hörbaren Ton. Die Push Benachrichtigung erhalte ich in jedem Falle.

Anmerkungen

Der Gong, also das Gerät im Haus, dass den Ton von sich gibt, darf nicht direkt an einen Analogen Ausgang geklemmt werden. Der Analoge Ausgang darf nur mit maximal 20 Milliampere (mA) belastet werden sonst droht ein Defekt des Miniservers/der Extension. Der Gong selbst wird sehr wahrscheinlich viel mehr als diese 20mA ziehen.

2 Responses to “Klingel, aber ohne brummen”

  1. Lars sagt:

    Hallo und Danke für den hilfreichen Post.
    Das wird wohl auch mein nächster Umbau.
    Was hast du denn vor den analogen Eingang geklemmt, damit dieser nicht überlastet wird?
    Hätte man diese Problematik bei einem digitalen Eingang auch oder beträgt der mehr?

    Viele Grüße
    Lars

    • Dave sagt:

      Hey Lars,

      ich glaub du hast da was falsch verstanden. Den Analogen Eingang kann man auch als Digitalen Eingang verwenden. Der überlastet nicht, wenn man den ganz Normal anschließt.

      Der Analoge Ausgang gibt tatsächlich Strom ab. Ein Gong im Haus hat oft nur zwei Adern, Plus und Minus und braucht irgendwas zwischen 6 und 12 Volt. Man darf aber den Gong selbst nicht direkt an den Analogen Ausgang anschließen, weil der Gong viel mehr Leistung brauchen wird, als der Analoge Ausgang (Maximal 20 mA) abgeben könnte. Sonst würde der Miniserver oder die Extension kaputt gehen.

      Viele Grüße

      Dave

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.